Bessanese-Tour / 2. Etappe: von der Schutzhütte Avérole zur Schutzhütte Gastaldi

Anfahrt

Die Schutzhütte erreicht man, indem man der Autobahn des Frejus bis nach Modane folgt, nach Bessans abbiegt und zum Ferienzentrum La Bessannaise fährt. Von hier aus auf dem Wanderweg (2 1/2 Stunden).

Wanderroute

Der Weg beginnt hinter der Schutzhütte Avérole, bei der Ruine des alten Gebäudes und steigt den grasbewachsenen Hang nach Nordosten an, wobei man einen Steilhang in Serpentinen überquert und dann die orografisch rechte Talseite des Bachs Ruisseau du Veillet erreicht, dem man bis auf 2600 m Höhe folgt, dort wendet sich der Weg nach rechts und überquert eine gut erkennbare Stirnmöräne.
Der Weg geht weiter nach Ost-Nordost und steigt die Moräne bis zu einem Steilhang aus Felsstufen hinauf (2850 m), wo er in Nordrichtung wieder auf die rechte Bachseite wechselt; diese Überquerung kann bei angeschwollenem Bach etwas schwieriger sein. Die Spur geht weiter nach NO und steigt den Bergrücken einer sehr steilen Moräne an, bis man eine Talsenke erreicht, die von den Resten des Gletschers Des Grandes Pareis überragt wird, hier verschwindet die Wegspur im Clapier Blanc (3030 m).
In Nordrichtung sieht man einen Sattel, hinter dem der Gipfelbereich des Albaron erscheint; um ihn zu erreichen, geht der Weg zunächst leicht ansteigend nach N-NO bis auf 3100 m Höhe, führt dann leicht abwärts in eine Senke in Richtung einiger Schiefer-Steilhänge und anschließend im Bogen nach N-NW in Richtung des Sattels (die Wegweiser sind zur besseren Erkennbarkeit manchmal sehr hoch oben an Felsen positioniert).
Sobald man die Steilhänge erreicht hat, wird die Spur wieder sichtbar und steigt den Hang links an einem gut erkennbaren Schneedreieck entlang hinauf, dieses überquert man auf ebener Strecke an seiner Spitze. Die Wegweiser führen zum Schieferkamm, der an der Audras-Spitze entlang verläuft und folgen diesem für etwa 150 m, um dann leicht abwärts zu führen und weiter auf der französischen Seite auf 3200 m Höhe anzusteigen, bis zum gut mit Pfosten markierten Collerin-Pass.
Nun beginnt der Abstieg auf der italienischen Seite, an einem steilen Hang aus losem Geröll; der Abstieg ist ohne Schnee recht problemlos, bei vereistem Schnee oder Schneematsch kann er jedoch schwierig werden (Pickel und Steigeisen können nützlich sein).
Die steile Talfurche führt etwa 200 Meter abwärts und dann zum Gletscher Pian Gias (3000 m). Mit der notwendigen Vorsicht kann man ohne Steigeisen auf diesem nicht allzu steilen und vor allem mit Geröll bedecktem Gletscher vorankommen, besonders bei Nebel sollte man jedoch gut auf die Wegweiser an den Felsen achten.
Die Spur zum Abstieg führt weiter in die Hangmitte, auf der orografisch rechten Seite des aus dem Gletscher austretenden Bachs, bis man die Felsen unter dem Kamm der Rocce delle Russe (2800 m) erreicht; hier geht es über den Bach und an diesem entlang der Moräne folgend abwärts, bis man auf die Wegspuren des Wanderwegs zur Ciamarella stößt, hier überquert man den Bach nochmals und geht am rechten Ufer weiter (2660 m); der Weg ist wieder gut zu erkennen. Beim Wegweiserpfosten verlässt die Route den Weg, der zum Plateau "Pian della Mussa" hinabführt und folgt der Spur, die rechts auf halber Höhe mit Auf und Ab in einer halben Stunde zur Schutzhütte Gastaldi führt.

Diese Wanderroute gehört zur Bessanese-Tour .

Rast und Unterkunft

Schutzhütte Gastaldi / Tel. +39 0123 565008 oder +39 348 7119154

Quelle

www.tourdellabessanese.com