Chialamberto / Leitosa-Ostgipfel

  • Provinz: To
  • Località di partenza: Pialpetta, Groscavallo
  • Quota di partenza (m): 1100
  • Quota di arrivo (m): 2826
  • Dislivello complessivo (m): 1720
  • Difficulty: EE - Escursionisti Esperti
  • Tempo di percorrenza (ore.min): 5.15
  • Periodo consigliato: luglio-settembre

Anfahrt

Den Schildern nach Cantoira - Forno Alpi Graie folgen. Man fährt durch Pessinetto und erreicht dann eine Ampel. Rechts abbiegen und nach Forno bis Pialpetta weiterfahren. Das Auto in der Nähe des GTA-Etappenpunkts parken.

Wanderroute

Nachdem man den Wagen beim GTA-Etappenpunkt (vor dem Platz des Ortsteils) gelassen hat, geht man etwa zehn Meter auf der Straße zurück und schlägt einen breiten Weg ein, der zur Stura hinunterführt und den Fluss auf einer breiten Brücke überquert. Der Weg beginnt dann nach rechts anzusteigen und führt dann in einen beeindruckenden Lärchenwald. In einigen Serpentinen und einem fast gleich bleibenden Anstieg parallel zum Talboden, führt der Weg sanft nach Westen quer über den immer steiler werdenden Waldhang. An einigen Stellen überquert man einige "Gorge" mit einem eindrucksvollen Blick auf das tiefer liegende Tal.

Nach etwa einer Stunde sanften Aufstiegs erreicht man den Beginn des Trione-Tals und der Weg geht nach links ins Tal und verlässt den parallel zum Grande-Tal verlaufenden Anstieg (1 Std. 20 Min.). So gelangt man auf eine weite Hochebenen mit Weiden, Wasserfällen, verlassenen Bergwerken und am Anfang der Ebene auch die eindrucksvolle "Pera Cagna". Ein erodierter düsterer Felsblock, dessen abgerundete Formen, die Bewohner der Gegend schon vor Jahrhunderten faszinierten und die märchenhafte Legenden zu diesem Felsen erfanden. Rechts auf der anderen Talseite erscheint dagegen der Bec Ceresin, von dessen Gipfel noch heute das letztes Exemplar eines Pinus Uncinatus einsam herrscht .

Links zu einer Alm hinaufgehen, der Weg wird nun steil und führt in breiten Kehren zwischen Erlen zu einer zweite Alm. Der Anstieg geht nach Süden weiter bis zu einem weiten Plateau und dem (eutrophierten, versumpften) Trione-See. Den See rechter Hand kommt man sehr bald an einem zweiten, zur Zeit von Kaulquappen bewohnten Tümpel vorbei. Nach einigen Windungen führt der Weg genau nach O. Hier muss man den GTA-Wanderweg verlassen. Der Aufstieg zur Leitosa von der Passhöhe des Colle del Trione ist unnötig viel länger und anstrengender. Dagegen nach Süden gehen, zu einer klar erkennbaren darüber liegenden Anhöhe. Zwischen Geröll und großen Felsen bis unter die Felswand ansteigen und an dieser entlang zur großen Anhöhe darüber. Der Anstieg erfolgt, wenn auch ohne Weg zwischen großen Felsen, die zumeist fest, stabil und wenig anstrengend sind. Von der Passhöhe der Gratlinie folgen, die sehr bald von einem wenig ermutigenden Vorsprung unterbrochen wird. Ein wenige Meter hoher vorspingender Zweiflächner behindert den Zugang nach oben. Auf der Südseite versperrt ein sehr steiler Grasabhang unter einer kleinen Felswand jede Abzweigung. Das Hindernis kann nur auf der Nordseite umrundet werden. Nach Norden abzweigen und nach einigen Metern auf eine bequeme Felsstufe steigen, dann zurück nach Süden und zur Gratlinie gehen. Dies ist der einzige Punkt, an dem man auf die Nordseite geht, die sonst unzugänglich ist und fast senkrechte Felswände aufweist, die in das Trione-Tal abfallen. Weiter der Gratlinie folgen oder leicht an der Südseite gehen, wo ein weiterer Felsblock den Durchgang versperrt. Die kleinen Felsen auf grasbewachsenen Felsband an der Südseite oder durch ein Loch am Grat überqueren. Sobald man den Grat wieder erreicht, wird der Anstieg bequemer. Der Grat wird nach und nach breiter, teils mit Gras und teils mit Gesteinsschutt bedeckt. So gelangt man zur Stelle an der drei Grate zusammenlaufen. Von hier aus nach S über ein Steinfeld zur näheren Ostspitze ansteigen. Auf dem Gipfel befindet sich ein kaputtes Steinmännchen und ein Gipfelbuch, das '73 begonnen bis '97 geht. Im Jahr 2010 wurde es gestohlen! Wenn möglich ein neues mitbringen! Bisher sind 5 1/4 Stunden vergangen. Man kann in einer weiteren halben Stunden bis zur höheren Westspitze weitergehen

Anmerkungen

Es gibt längere Routen, die oft aus Langeweile oder fehlender Motivierung selten gewandert werden. Wenn man so lange wandert, sollte man dann nicht lieber beispielsweise den Albaron di Savoia besteigen, der viel schöner und höher ist? Der Leitosa -Gipfel findet leider wenig Beachtung. Manchmal ist der schlechte Ruf von Wanderwegen berechtigt. In diesem Fall jedoch sicher nicht. Und dies aus folgenden Gründen. Zunächst die Lage: die Leitosa-Ostspitze befindet sich nur leicht über der Stelle, an der drei verschiedene Grate zusammentreffen: der erste kommt herauf vom Colle del Trione (Aufstiegsroute) und trennt die Täler Grande und Ala voneinander, der zweite beginnt am Endpunkt dieses Grats und verläuft nach der Vereinigung mit einem zweiten vom Bec di Mezzodì kommenden Grat weiter nach Südwesten in Richtung des Ostgipfels und weniger steil noch weiter, bis zur Westspitze, wobei er das obere Ala-Tal von der wilden und tiefen Schlucht des Sea-Tals trennt.
Außer diesem äußerst wichtigen trigonometrischen Punkt ist der Leitosa-Gipfel auch wegen der abwechslungsreichen Wanderung interessant: der GTA-Wanderweg, der zum Trione-Pass führt ist wirklich eindrucksvoll: zunächst durch den Lärchenwald, wo man früh morgens Eulen und andere Nachtvögel hören kann, dann die atemberaubenden "gorge", die in die steilen und tief Schluchten fast wie Tobel bis zur Talsohle eingeschnitten sind. Hinzu kommt die Felsgruppe "Pera Cagna" auf dem eindrucksvollen Plateau, ein Felsblock voller Geschichte und Legende, der einzigartige Blick auf die umgekehrte Pyramide des Bec Ceresin (einem etwa fünfzig Meter hohen Bergstock, der an allen Seiten steil abfällt und auf dessen Gipfel eine sonst ausgerottete Kieferspezies wächst), die Trione-Seen und schließlich der Gipfel. Es wird wirklich eine Menge geboten für eine perfekte Wanderung (Seen, Grate, Panoramen, Tiere, Almen, Übergänge).

Quelle

http://www.vettenuvole.it/